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DJI Akku

Wer eine Markendrohne von DJI, Juneec oder Parrot sein eigen nennen kann, der weiß das ein Akku bei unserem heißgeliebten Hobby sehr schnell Teuer werden können. Gerade deswegen sollten wir unbedingt darauf achten das wir sie entsprechend gut behandelt. Akkumulatoren von DJI können schnell mal bei einer Phantom 4 160 Euro und mehr kosten. Diese möchte man dann natürlich lange nutzen. Gleichzeitig sollen sie am besten möglichst lange die maximale Flugdauer liefern. Um dies zu verwirklichen muss man ein paar Dinge beachten.

Richtige Lagerung der Akkus

Falsch: Akku auf maximallast vollladen und dann einfach im Koffer oder der Drohne lassen bis es zum nächsten Flug geht.
Erklärung: Um Strom zu erzeugen reagieren Chemikalien miteinander die Strom erzeugen. Lädt man die Akkumulatoren nun komplett auf, versuchen die Chemikalien permanent miteinander zu reagieren, ohne es jedoch zu können. Dies Schadet auf Dauer den Akkus.

Richtig: Akkuladegerät kaufen welches über eine „Storage“ Funktion verfügt. Dabei werden die Lipo Zellen bei etwa 3,86 Volt gelagert. Dafür müssen die Batterien auch gar nicht erst leer geflogen werden, da die Ladegeräte die Batterien so weit laden, oder eben entladen, bis der optimale Ladezustand erreicht wurde.

Temperatur bei der Lagerung von LiPo Batterien

Wir mögen es normalerweise etwas wärmer und so geht es auch den Lithium Polymer Akkus. Am liebsten verweilen sie bei einer Temperator von 18-20°C.
Wenn man Unterwegs im Auto ist, kann es jedoch sehr schnell schon einmal vorkommen das es um die Winterzeit sehr schnell sehr kalt werden kann über Nacht. Werden die Akkumulatoren zu kalt können sie Schaden nehmen und entsprechend verlieren sie an Leistung.

Noch gefährlicher wird es jedoch im Sommer, wenn der Akku im Auto liegen gelassen wird. Da der LiPo Akku verschiedene Alkoholsorten beinhaltet, kann dieser anfangen zu sieden. Das führt dann dazu dass ein Akku sich aufbläht.
Dies schadet nun jedoch nicht nur den Akku, sondern es kann sogar zu einer Explosion im Akku führen. Entsprechend sorgsam sollte man mit seinen Akkus auch umgehen.

Lipo SafeIch lagere meine Batterien für gewöhnlich im meinem Hobbykeller und das reicht auch vollkommen aus. Zusätzlich habe ich mir Keramikschalen besorgt, welche ich zu einem Viertel mit Sand befüllt habe. Auf dem Sand steht ein passender Teller auf dem der Akku liegt. Ich besitze von diesen Keramikschalen 7 Stück. Teure Akkus haben jeweils eine eigene, Günstige Akkus liegen zum Teil gemeinsam in der Schale. Für den unwahrscheinlichen Fall das nun einer der Akkumulatoren kaputt geht, explodiert oder feuer fängt, sollten alle anderen davon unbeeinträchtigt bleiben. Ebenfalls breitet sich so das Feuer auch auf keinen Fall aus. Diese Form der Aufbewahrung ist wohl jedoch eher die Ausnahme und nicht zwingend erforderlich.

Eine bessere Alternative stellt der Lipo Safe dar. Diese nutze ich aber nur für den Transport der Lipo Akkus in der Transportkiste und nicht im Keller. Der Vorteil dieser kleinen Taschen liegt darin das sie Feuerresistent sind und meistens sogar Explosionsresistent.

Aufladen eines Akku zwischen den Flügen

Eines gleich zu Anfang. Ein teurer Akku wird kein billiges Ladegerät ausgleichen. Wer beim Ladegerät spart, der braucht keine teuren Akkus kaufen, da die Kostenersparnis sich sehr schnell sehr negativ auf den Akku auswirken wird.
Die CC-CV (Constant Current – Constant Voltage) Ladekurve von günstigen Ladegeräten ist nicht/extrem selten optimal und dies führt auf Dauer dazu das der Qualitätsvorteil der teuren Akkus negiert wird.

Ein Ladegerät muss unbedingt einen Balancer aufweisen welcher nicht nur der Sicherheit dient, sondern auch das Überladen verhindert. Aufgrund von Toleranzen bei den eingesetzten Bauteilen und Schaltung kommt es häufig vor das die angezeigten Werte auf dem Display nicht den Werten entsprechen die man erwartet. Hierfür benötigt es ein hochwertiges Ladegerät welches sich dann auch später noch kalibrieren lässt um die perfekten Werte zu erhalten.

Die Ladegeräte die mit deiner Drohne gekommen sind, eignen sich fast alle erst einmal für die ersten paar Tage. Danach sollte es aber in jedem Fall durch ein Hochwertiges Ladegerät ausgetauscht werden um böse überraschungen zu vermeiden.

Lass den Akku abkühlen zwischen den Flügen

Wer viel fliegen will, der kommt um 3 und mehr Akkus nicht herum. Es kommt durchaus vor das ein Akku nach einem Drohnenflug schon einmal 42°C erreicht. Entsprechend braucht ein solcher Akku auch erst einmal ein wenig Zeit um wieder auf 18-20°C herunter zu kühlen.
Aus diesem Grund sollte auch gewartet werden dass ein Akku ein paar Stunden Zeit hatte herunter zu kühlen, ehe man ihn an das Ladegerät hängt, selbst wenn es nur in der Storage Funktion ist. Dabei ist zu bedenken dass die außen Temperatur des Akkus nicht seiner Innentemperatur entspricht.