Start Quadcopter DJI Phantom 1

DJI Phantom 1

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DJI Phantom 1

Die Firma DJI Innovations und besonders die DJI Phantom 1 ist mehr oder weniger genau so bekannt wie Parrot mit seinen Smartphone-Drohnen. Doch auf der Herstellerseite sieht man schnell, dass die Drohnen bzw. Quadrokopter von DJI nicht unbedingt Spielzeug sind. Eher im Gegenteil: Luftfotografie wird mit diesen Quadrokoptern sogar beworben.

Im Gegensatz gibt es DJI Drohnen nicht überall zu haben. Quadrokopter, die relativ neu und / oder teuer sind, müssen beim Fachhändler erstanden werden. Quadrokopter, die für die Masse ausgelegt sind, wie etwa die DJI Phantom – Reihe, kann man leicht über RC-Shops oder Amazon.de / Ebay für einen akzeptablen, marktgerechten Preis kaufen.

Lieferung und Verpackung

Da es sich um eine Bestellung von Amazon.de handelte, wurde die Lieferung ohne komplikationen schnell und sicher durchgeführt. Der Karton der DJI Phantom 1 zeigt schon, dass es sich um ein hochwertigeres Produkt handeln muss. Dieser Karton beeinhaltete das gesamte Gerät mit Bedienungsanleitung auf Deutsch, kleineren schrauben, den Rotorblättern (+4 Ersatzpaare) und ein paar Aufklebern. Ladekabel, Akku, Standbeine, Fernbedienung und Co. waren natürlich ebenfalls enthalten.

Der erste Flug mit der DJI Phantom 1

DJI Phantom 1 am AbendNachdem ich die Drohne nun endlich zusammengebastelt hatte und meine dazu gekaufte GoPro montiert hatte und mir alles einen stabilen und sicheren Eindruck machte, lies ich die Phantom das erste mal im Garten starten. Offiziell sollte im Radius von drei metern dem Gerät nichts im Wege stehen, doch diese Regel kann man als erfahrener Pilot außer acht lassen. Um die Motoren zu starten, musste ich den linken Steuerknüppel nach links unten schieben und gleichzeitig den rechten nach rechts unten. Die Motoren starteten, die Blätter drehten sich quasi im Leerlauf. Nun muss man den Gas-Hebel etwas über 50 % bringen (50 % sind quasi der Leerlauf, die DJI Phantom 1 behält beim Fliegen dann die Höhe bei) sodass diese in die Luft kommt. Etwas Feingefühl ist dabei von Nöten, doch dies lässt sich recht schnell meistern. Steuern lässt sich der Quadrokopter über den rechten Hebel. Dieser bringt, wenn man ihn loslässt, die Phantom in eine Art Starre – Sie bewegt sich nicht und bleibt in der Luft stehen wie eine eins. Bewegt man den Hebel in eine Richtung, folgt die Phantom dieser Richtung genaustens. Die Geschwindigkeit hängt davon ab, wie weit man den Hebel drückt oder zieht. Kurzum: Die Steuerung ist sehr einfach! Ebenfalls an Board sind GPS, Home Lock und Course Lock. Diese drei Dinge erleichtern das Fliegen ungemein, da die Phantom beispielsweise bei starkem Wind die Position beibehält oder bei Signalverlust wieder zurück fliegt.

Das Landen ist genau so leicht wie der Start. Etwas unter die 50 % beim Schubhebel bringen den Quadrokopter selbst an engen Stellen heil runter.

Zubehör wie ein FPV-Kit oder eine GoPro sind kein Problem. Die Phantom kann ein Zusatzgewicht von ca. 400 Gram befördern.

Zusätzlich lassen sich natürlich auch längere Landebeine, Carbon-Propeller und anderes Zubehör erwerben. Dafür gibt es einen breiten Markt.

Die Reichweite

Die Reichweite beträgt offiziell 400 – 500 Meter. Dies liegt daran, dass für die DJI Phantom eine 2,4 Ghz Funke verwendet wird. Doch es wurde schon oft berichtet, dass die 400 – 500 Meter – Grenze schon überschritten wurde (1-2 km). Wichtig ist, dass man den Quadrokopter immer im Auge behält und die Reichweite im Blick behält. Bricht die Reichweite ab, schwirrt die Phantom automatisch wieder in die Signalzone rein, sodass man keine Angst davor haben muss, dass diese abschwirrt und weg ist.

Ein kleines Video von einem FPV Flug und der DJI Phantom 1:

Das Flugverhalten

Das Flugverhalten war einfach und sicher. Optimal für Anfänger und Fortgeschrittene. Die verschiedenen Hilfsmittel wie GPS, Home lock oder Course lock unterstützen das sichere Fliegen. Das GPS sorgt dafür, dass beispielsweise bei starkem Wind die Phantom ihre Position beibehält. Home Lock und Course Lock sind bei Signalverlust dafür Zuständig, die Phantom wieder in die Reichweite der Fernbedienung zu bringen. Alles in einem ein sicheres, cleveres und veränderbares Flugverhalten – selbst bei nicht optimalen Flugverhältnissen und schwerer Last.

Die Haptik und Verarbeitung

Kurzum: Stabil, hochwertig und durchdacht. Das Gehäuse besteht aus Hartplastik, jedes Innenteil wird dadurch geschützt. Die Rotorblätter sind ungeschützt, jedoch kann man sich zusätzliche Schutzvorrichtungen dazu kaufen. Auch die relativ langen Landebeine erfüllen ihren Zweck. Crashs steckt die Phantom gut weg, selbst die Rotorblätter wurden bei Kollisionen nicht beschädigt. Vorsichtig sollte man jedoch trotzdem sein, da die Motoren nur bei starkem Wiederstand stoppen. Finger oder andere Körperteile sollten fernab der scharfen Rotorblätter bleiben.

Die Kamera

Eine Vorinstallierte On-Board-Kamera gibt es bei der Phantom 1 nicht. Sie bietet jedoch eine Halterung für die GoPro – Kamera.

Der Akku

Der Akku reichte für eine Flugzeit für knappe 10 – 15 min. Bis jetzt wurde ich nicht enttäuscht. Auch durch häufiges Aufladen verliert der Akku seine Kapazität nicht. Ist der Akku fast leer, landet die Phantom automatisch. Die Ladedauer beträgt 1 1/5.

Fazit

Die DJI Phantom ist ein sehr guter Quadrokopter, der genügend Spaß für Einsteiger, Fortgeschrittene und “Profis” bietet. Mit Zubehör hat man ruck zuck ein wunderbares Gerät, mit dem man tolle Luftfotografien machen kann.

DJI Phantom 1

8.9

Flugkontrolle

8.9/10

Haltbarkeit

9.5/10

Flugzeit / Entfernung

8.6/10

Bild- / Videoqualität

8.8/10

Preis- / Leistungsverhältnis

8.9/10

Positiv

  • Stabiles und robustet Erscheinungsbild
  • Durchdachter Aufbau, steckt Crashs lockerer weg
  • Geschwindigkeit und Steigung
  • Präzise und sichere Steuerung
  • Zubehörmarkt

Negativ

  • Akkulaufzeit
  • Unhandlich beim Transport
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